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Hoffnungsläuten

Innehalten und Beten am Mittag

26.03.2020 | Glockenläuten als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit - ab 27. März 20 um 12 Uhr -

"Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt. Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!"

Die Bischöfinnen und Bischöfe unserer Nordkirche rufen zu einer landeskirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen täglich mittags um 12 Uhr die Glocken läuten - als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet. In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und neue Kraft zu schöpfen.

Die Glocken erinnern: Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise.

Es ist gut, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen! Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen.

Glocken wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden.

Die kürzeste Definition von Religion ist: Sich zurückbinden an das, was trägt und hält!

Weitere Informationen:

http://aktuell.nordkirche.de/

#hoffnungsläuten

Deshalb läuten auch die Glocken unserer Hohner Marienkirche ab morgen täglich um 12 Uhr für 5 Minuten - und sonntags zu unseren üblichen Gottesdienstzeit - also von 9:55 Uhr bis 10 Uhr.