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Gedanken zum Osterfest

Grußwort von Pastor Andreas Wegenhorst

Liebe Gemeinde,

„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ – so heißt ein Lied aus unserem Gesangbuch, das sich seit ein paar Jahren besonders bei den Konfirmanden großer Beliebtheit erfreut.

Wieder erfreut, müsste man eigentlich sagen. Denn auch schon zu meiner Konfirmandenzeit vor fast 40 Jahren ließ dieses Lied Jugendliche im Gottesdienst aufhorchen: so ungewohnt modern, wie das klang.

Heute haben wir viele solcher modernen Lieder auch in der Kirche, nicht zuletzt durch die Kirchentage, von denen Besucher immer wieder neue Töne und Texte mitbringen. Und doch ragt dieses Lied, finde ich, nach wie vor heraus, ist irgendwie unverwechselbar, weder flacher Ohrwurm noch allzu knorriger Glaubensgesang.

Für mich ist der Hauptgrund dafür die Verbindung, die dieses Lied schafft: die Verbindung zwischen Unterwegs- und Aktivsein, zusammen mit anderen, aber auch allein, Mut-Haben ebenso wie Sorge, ja sogar Angst – und auf der anderen Seite „Gottes Ewigkeit“, „Gottes gutem Geist“, dem „rechten Weg“, der sich im „Horchen“ und „Schweigen“ öffnet, dem sicheren „Hafen“, in den das Schiff am Ende einlaufen wird.

Beides wird hier beim Namen genannt: das, was wir selbst tun können, und das, wozu wir Gott brauchen. Beides ist wichtig, und beides macht Gemeinde- und Christsein aus.

Ob Konfirmanden das spüren, wenn sie gerade dieses Lied so gerne singen?

Vielleicht mögen Sie es sich ja auch einmal vornehmen und ganz in Ruhe durchlesen, in unserem Gesangbuch unter Nr. 612 …

 

Eine gute Zeit auf Ostern zu

wünscht Ihnen

Ihr Pastor Andreas Wegenhorst