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Gedanken zur Weihnachtszeit

Grußwort von Pastor Andreas Wegenhorst

Liebe Gemeinde,

Mitte Dezember ist es nun mit dieser neuen Ausgabe unseres "Kirchentelegramms" geworden. Dabei war sie eigentlich schon im November dran. Aber wenn dann erst einmal der Advent vor der Tür steht oder sogar schon angefangen hat, vergehen die Tage und Wochen auch mit solch einer wichtigen Aufgabe auf dem Zettel wie im Flug.

Eigentlich hatte man sich für den Advent vorgenommen: "In diesem Jahr ein bisschen weniger, ein bisschen ruhiger, ein bisschen bewusster!" Und dann ist der Terminkalender doch im Nu voll, aufs neue die Erfahrung da, dass unsere Zeit uns durch die Finger rinnt.

Ein Glück, dass uns unser Kirchenjahr trotzdem immer wieder zum Innehalten einlädt, zum Nachdenken und Feiern, zum Erinnern und Mit neuer-Kraft-Weitergehen.

"Der du die Zeit in Händen hast, / Herr, nimm auch dieses Jahres Last / und wandle sie in Segen"" - so hat es der Liederdichter Jochen Klepper einmal ausgedrückt.

Zu etwas Segensreichem wird unsere Lebenszeit, wenn wir sie in Gottes Hände legen, wenn das Licht der Menschenfreundlichkeit Jesu darauf fällt und wir diesem Licht mehr vertrauen als unserem eigenen Planen und Tun. Dann nämlich werden wir Augenblicke des Heils erleben: wenn es zu Weihnachten festlich und still geworden ist, aber aber auch schon im Termingedrängel davor, an ganz normalen, unscheinbaren Tagen unseres Lebens ebenso wie an seinen Höhepunkten.

In diesem Sinne für uns alle segensreiche Advents- und Weihnachtstage!

Ihr Pastor Andreas Wegenhorst